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Neueste Pilze und Besonderheiten

Zur Zeit häufen sich die Vergiftungen mit dem tödlich giftigen grünen Knollenblätterpilz. Für euch mal zum ausprobieren, wie schwierig es ist, einen grünen Täubling und den grünen Knollenblätterpilz auseinanderzuhalten. Welcher der drei Pilze ist der tödlich giftige  grüne Knollenblätterpilz? Die Verwechslungsgefahr ist groß:

Welcher ist der tödlich giftige grüne Knollenblätterpilz?

Auflösung:
In der Mitte ist der tödlich giftige Knollenblätterpilz:

In der Mitte ist der tödlich giftige Knollenblätterpilz!

Noch ein Foto vom grünen Knollenblätterpilz mit einem grünen Täubling:
 

Links grüner Täubling - rechts grüner Knollenblätterpilz

Hier einmal umgekehrt: Links grüner Knollenblätterpilz - rechts grüner Täubling

Im Moment ist Hochsaison was die Pilze betrifft. Teilweise kann man vor lauter Pilzen kaum treten. Wenn es viele Pilze gibt, sind auch die giftigen nicht weit. An vielen Stellen findet man auch den tödlich giftigen grünen Knollenblätterpilz. Hier mal ein Bild von einem jungen Fruchtkörper. Schön zu sehen ist die sackähnliche Volva am Fuße:
Junger Grüner Knollenblätterpilz
Er kann auch ganz direkt neben einem eßbaren Pilz wachsen – hier direkt neben einem Täubling:

Links Täubling - eßbar/rechts grüner Knollenblätterpilz - tödlich giftig

Wir Trüffel haben es geschafft. Zur besten Sendezeit um 20.15 Uhr bei RTL. Heute – 10.09.2010 – waren wir die 64.000 Euro-Frage bei Günter Jauch bei Wer wird Millionär:
Die 64.000 wären mir sicher gewesen…

 Ich bin für C: 

…ich weiß es ….

 

 

Weitere Fotos:

Grüner Knollenblätterpilz - tödlich giftig

Tödlich giftig - der grüne Knollenblätterpilz

Es gibt aber z. Z. auch seltene Pilze zu bewundern. Der viele Regen macht es möglich:

Igelwulstling - Amanita solitaria - giftverdächtig

Königsröhrling - Boletus regius

Satansröhrling - giftig

Satansröhrling - Blick auf die roten Röhrenschicht

Goldporiger Röhrling

Ein paar Schmetterlinge vom Wochenende:

Männlicher Kaisermantel

Kaisermantel f. valesina - eine Varität, die scheinbar in Ausbreitung ist

Ein Resedafalter

Landkärtchen - die Sommergeneration

Großes Ochsenauge

Neuester Fund von heute – 07.08.2010:

Die Raupe des mittleren Weinschwärmers.

Ist das nicht auch ein toller Käfer:

Sägebock - ein wirklich beeindruckender Käfer...

Noch eine Raupe:

Die Raupe der Erlen-Rindeneule.

Hier zwei Bilder von der Raupe der Gammaeule – Futterpflanze ist die Engelstrompete in unserem Garten – einmal grün und einmal braun:

So sieht sie dann aus ....

Im Garten tummeln sich noch andere Schönheiten:

Großer Kohlweißling

Zitronenfalter

Vogelschmeiß-Spanner

Wir waren auf Harzer Bergwiesen unterwegs und haben wieder einige schöne Raupen und Schmetterlinge gesehen:
Raupe des kleinen Nachtpfauenauges
Raupe des kleinen Nachtpfauenauges
 
Das ist die Raupe des Blutbärs - unverwechselbar
Raupe des Blutbärs – unverwechselbar
 

Dukatenfalter

 

....und noch mal

....und noch mal - weil er so schön ist ...  

 …weil er so schön ist – noch mal näher…
 
 
Mein Topmodell – netzstieliger Hexenröhrling in XXL-Format
 
Das habe ich so extrem auch noch nicht gesehen, von außen hui und von innen phui…..
 
Einige Bilder vom Fransigen Wulstling – Amanita strobiliformis – gefunden 06.07.2010 auf Kalk
 
  

Raupe des Tagpfauenauges

Raupe der Glasglucke

22-Punkt-Marienkäfer - die Blattläuse sind schon da, jetzt fehlt der Nachwuchs

Noch Single ...

 Diese hübsche Schmetterlingsraupe habe ich gestern gefunden – Braune Mönch – sieht so ähnlich aus wie die Raupe des Braunwurzmönchs – diese jedoch rein weiß und vorzugsweise auf Königskerze. Genau dort habe ich sie  und ihre Geschwister gefunden.

Raupe des Braunen Mönches

 
 
 

     

Am Samstag bei einem Rundgang im Harz haben wir einige Schmetterlinge gesehen. Es schien so, als wären sie gerade geschlüpft – zumindest ließen sie sich gut fotografieren:     

 

Rotkragen-Flechtenbär - Atolmis rubricollis

Gelbspanner - Opisthograptis luteolata

Hauhechelbläuling - Polyommatus icarus

Waldbrettspiel - Pararge aegeria

 Am Abend war ich noch eine Runde mit den Hunden unterwegs – vorbei an einem „schönen“ Misthaufen. Die könnte ich gar nicht übersehen:     

Ringdüngerling – Panaeolus semiovatus     

    

     

Gestern waren wir in Hornburg beim Mühlentag. Auf dem Weg zur Mühle standen diese Schönheiten:

Schildrötling - Entoloma clypeatum

Schildrötling

 Im Moment häufig zu finden – Mairitterling – teilweise in Hexenringen wachsend:      

Mairitterling - Calocybe gambosa

Mairitterling - Calocybe gambosa

Es gibt sie also doch …lange gesucht und endlich gefunden: 

Speisemorcheln….

 
Speisemorchel …dank Regen …
Spitzmorcheln gab es nicht, aber dafür den größten Scheibling – Gyromitra ancilis:      


15.05.2010 im Fichtenwald

       

Wetterstern

Den hat mir Dieter Honstraß aus südlichen Gefilden mitgebracht – gibt es aber auch in Bad Harzburg …das Besondere, bei Trockenheit rollt er sich zusammen – bei Feuchtigkeit breitet er seine „Arme“ aus …

...ausgebreitet bei Nässe ... Spore des Wettersterns ...

       

Gestern war das Kastanienfest in Bad Harzburg. Wir hatten mit unserem Autohaus daran teilgenommen. Beim Abbauen fiel mit dieser hübsche Pilz ins Auge: Rhododendronknospennadelkissen – Seifertia azaleae         

Mitten im Stadtgebiet ...

           

.. eine Knospe ...

           

Das ist übrigens unsere Neue. Pebbles mußten wir leider einschläfern. Sie hatte einen großen Tumor im Bauchraum – da war der Tod eine Erlösung. Ich tröste mich damit, dass sie es bei uns gut hatte und ihren letzten Lebenstag frei im Garten in der Frühlingssonne verbringen konnte. Natürlich passiert so was immer vor irgendwelchen Ereignissen und diesmal war es unser Urlaub. So mußten wir Bamm Bamm alleine zurücklassen – aber wie mir meine Mutter berichtete, hielt er sie ganz schön auf  Trapp. Was auch unser Nachbarin, in deren Garten er es interessanter fand, als bei uns, bestätigen konnte : )).          

Aus dem Urlaub zurück, versuchte ich so schnell wie möglich eine neue Gefährtin für ihn zu bekommen – und das ist das süße Ergebnis:          

Kartie und Bamm Bamm

  
Das Vergesellschaften klappte super und schon einen Tag später konnte sich wieder den schönen Seiten der Zweisamkeit gewidmet werden:          

Fellpflege

  
           

           

So was hat kein Vogelfreund gerne – auch ich nicht – alle Vertreibungsversuche waren erfolglos – schließlich kam mein Mann mit einer Leiter zur Hilfe  und konnten eine dankbare Katze wieder zu einem festen Boden unter den Füßen verhelfen:          

Direkt an der Quelle ...

           

Dank eines Tipps von Hans Manhart konnte ich am 19.04.2010 ein paar schöne Böhmische Verpeln oder Runzelverpeln – Ptychoverpa bohemica bewundern.          

Böhmische Verpel – Ptychoverpa bohemica

Ein weiteres Exemplar

Böhmische Verpel beim "Durchbrechen" der Laubschicht

  
          

…geschafft

Sporen von der Böhmischen Verpel bei 50facher Vergrößerung - immer zwei im Schlauch

Riese Spore der Böhmischen Verpel bei 1000facher Vergrößerung

Gleiche Spore bei 100facher Vergrößerung – diesmal
durchs Meßokular aufgenommen – fast 75 mü lang

Am 18.04.2010 waren wir in der Nähe von Hornburg und haben bei wunderschönem Wetter die Pracht der Adonisröschen genießen können.          

Frühlings-Adonisröschen

  
Hier noch eine geschlossene Blüte:          

Frühlings-Adonisröschen

  
Das sind die fleißigen Helfer, ohne die es die Adonisröschen wohl so nicht geben würde:          

Sie halten die Wiesenflächen frei von Büschen

 Ich habe gestern 12.04.2010 in einem parkähnlichen Gelände Dumontinia tuberosa – den Anemonenbecherling – gefunden. Das besondere daran, er wuchs nicht als Parasit an Buschwindröschen – sondern in dem Fall an Scharbockskraut. Was bedeutend seltener vorkommt. Er befällt die Rhizomen der Pflanze und die Pflanze wird dadurch geschwächt. Er wuchs wie gesät am Rande eines Weges. Der Bereich ist durch Bauarbeiten gestört worden.          

Anemonenbecherling – Dumontinia tuberosa

 Ein Bild etwas näher:          

Anemonenbecherling

  
Ein Bild, worauf man die Sklerotien gut erkennen kann – das sind die schwarzen Knubbel:          

Gut erkennbare Sklerotien

  
Aufgeschnittenes Sklerotium:          

Mit aufgeschnittenem Sklerotium

  
 Über Ostern waren wir im Tessin – am Comer See. Bei einem Ausflug nach Como habe ich in dem Park der Villa Olmo den Zedernsandborstling gefunden. Er wuchs unter sehr alten großen Zedern recht zahlreich. Es gibt ihn auch – in geeigneten Gebieten – also Parks und Friedhöfe – wo es Zedern gibt – auch in Deutschland. Allerdings habe ich schon oft nach ihm gesucht und hier noch nicht gefunden. Also, Reisen bildet : ))).          

Wuchsort - sehr alte Zedern

Geopora sumneriana - Zedernsandborstling

Hier noch fast geschlossener Fruchtkörper

Hier fast büschelig...

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Eine Antwort zu “Neueste Pilze und Besonderheiten

  1. Sandy

    22. Januar 2014 at 07:52

    Oh, sind das tolle Fotos!

     

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