Neueste Pilze und Besonderheiten
Am Samstag bei einem Rundgang im Harz haben wir einige Schmetterlinge gesehen. Es schien so, als wären sie gerade geschlüpft – zumindest ließen sie sich gut fotografieren:
Am Abend war ich noch eine Runde mit den Hunden unterwegs – vorbei an einem “schönen” Misthaufen. Die könnte ich gar nicht übersehen:
Ringdüngerling – Panaeolus semiovatus
Im Moment häufig zu finden – Mairitterling – teilweise in Hexenringen wachsend:

Speisemorchel …dank Regen …
Spitzmorcheln gab es nicht, aber dafür den größten Scheibling – Gyromitra ancilis:
Gestern war das Kastanienfest in Bad Harzburg. Wir hatten mit unserem Autohaus daran teilgenommen. Beim Abbauen fiel mit dieser hübsche Pilz ins Auge: Rhododendronknospennadelkissen – Seifertia azaleae Das ist übrigens unsere Neue. Pebbles mußten wir leider einschläfern. Sie hatte einen großen Tumor im Bauchraum – da war der Tod eine Erlösung. Ich tröste mich damit, dass sie es bei uns gut hatte und ihren letzten Lebenstag frei im Garten in der Frühlingssonne verbringen konnte. Natürlich passiert so was immer vor irgendwelchen Ereignissen und diesmal war es unser Urlaub. So mußten wir Bamm Bamm alleine zurücklassen – aber wie mir meine Mutter berichtete, hielt er sie ganz schön auf Trapp. Was auch unser Nachbarin, in deren Garten er es interessanter fand, als bei uns, bestätigen konnte : )). Aus dem Urlaub zurück, versuchte ich so schnell wie möglich eine neue Gefährtin für ihn zu bekommen – und das ist das süße Ergebnis: So was hat kein Vogelfreund gerne – auch ich nicht – alle Vertreibungsversuche waren erfolglos – schließlich kam mein Mann mit einer Leiter zur Hilfe und konnten eine dankbare Katze wieder zu einem festen Boden unter den Füßen verhelfen: Dank eines Tipps von Hans Manhart konnte ich am 19.04.2010 ein paar schöne Böhmische Verpeln oder Runzelverpeln – Ptychoverpa bohemica bewundern. Am 18.04.2010 waren wir in der Nähe von Hornburg und haben bei wunderschönem Wetter die Pracht der Adonisröschen genießen können. Ich habe gestern 12.04.2010 in einem parkähnlichen Gelände Dumontinia tuberosa – den Anemonenbecherling – gefunden. Das besondere daran, er wuchs nicht als Parasit an Buschwindröschen – sondern in dem Fall an Scharbockskraut. Was bedeutend seltener vorkommt. Er befällt die Rhizomen der Pflanze und die Pflanze wird dadurch geschwächt. Er wuchs wie gesät am Rande eines Weges. Der Bereich ist durch Bauarbeiten gestört worden. Ein Bild etwas näher:
Das Vergesellschaften klappte super und schon einen Tag später konnte sich wieder den schönen Seiten der Zweisamkeit gewidmet werden:
…geschafft
Hier noch eine geschlossene Blüte:
Das sind die fleißigen Helfer, ohne die es die Adonisröschen wohl so nicht geben würde:
Ein Bild, worauf man die Sklerotien gut erkennen kann – das sind die schwarzen Knubbel:
Aufgeschnittenes Sklerotium:
Über Ostern waren wir im Tessin – am Comer See. Bei einem Ausflug nach Como habe ich in dem Park der Villa Olmo den Zedernsandborstling gefunden. Er wuchs unter sehr alten großen Zedern recht zahlreich. Es gibt ihn auch – in geeigneten Gebieten – also Parks und Friedhöfe – wo es Zedern gibt – auch in Deutschland. Allerdings habe ich schon oft nach ihm gesucht und hier noch nicht gefunden. Also, Reisen bildet : ))).



















































































